Rom – die ewige Stadt
Die Hauptstadt Italiens zieht jedes Jahr tausende Besucher an, die sich von dem historischen wie lebendigen Flair mitreißen lassen. Viele Sehenswürdigkeiten von Weltrang erzählen die bewegte Geschichte der Stadt. Angesichts der vielen historischen Bauwerke verwundert es nicht, dass die Stadt bereits vor mehr als 20 Jahren ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.
Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen:
Forum Romanum
Einst bekannt als die zentrale Wirkungsstätte der Politik im alten Rom, Hier flanierten einst die Mächtigen des Römischen Reiches durch den Säulen und trafen Entscheidungen von politischer Tragweite. Auf dem Gelände des Forum Romanum sind zudem auch Spuren alter Tempel zu finden. Das Forum Romanum würde über Jahrhunderte stetig um neue Gebäude erweitert, sodass kurz vor dessen Niedergang eine vielfältige Mischung prächtiger Bauwerke das Zentrum Roms schmückte. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches geriet das Forum Romanum schnell in den Hintergrund und erlitt einen jahrhunderte langen Verfall bis im Jahr 1803 erste Ausgrabungen von Historikern und Forschern durchgeführt wurden.
Petersdom
Weltbekannt ist der Petersdom, der sich mitten im Zentrum des berühmten Vatikan befindet. Vatikanstadt ist seines Zeichens der kleinste unabhängige Staat der Welt. Dessen Oberhaupt – der Papst – erntet Jubelstürme wenn er seinen Anhängern auf dem Petersplatz alljährlich zu Ostern und Weihnachten den Segen „Urbi et Orbi“ erteilt. Der Petersdom steht Besuchern zur Besichtigung offen.
Kolosseum
Das alte Amphitheater wirkt noch heute so imposant, dass es bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Einst als größtes nicht offenes Gebäude des Antiken Roms gefeiert, hat es nur wenig von seinem Glanz verloren. Zu Zeiten der alten römischen Kaiser tobten hier Gladiatorenkämpfe, sportliche Wettbewerbe und wilde Tiere. Die blutige Vergangenheit des Kolosseums gipfelte in den zahlreichen Hinrichtungen die in dem runden Bauwerk stattfanden. In Anlehnung daran gilt dessen Ruine heute als Mahnmal gegen die Todesstrafe. Der starke Verfall des gigantischen Gebäudes hat seinen Ursprung in einigen Erdbeben die die Stadt zur Zeit der Spätantike erlitt und in der Einstellung der Nutzung im Zuge der Verbreitung des Christentums in Rom. Teile der Ruinen wurden zudem in der Folgezeit abgetragen um Baumaterial zu gewinnen.